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NAS mit Intel Atom D510

Juli 7, 2010 2 Kommentare

Es ist ein Windows Storage Server 2008 geplant, der auf der Basis eines Zotac NM10-DTX WiFi inkl. Intel Atom D510 entstehen soll. Weitere Hardwaredaten:

– Intel Atom D510 @ 2 x 1,66 GHz
– Zotac NM10-DTX WiFi Mainboard inkl.

  • 1 x SATA Controller 4x mit RAID 0, 1, 0+1
  • 1 x SATA Controller 2x
  • 6 x USB 2.0 (+4 optional)
  • Intel® Graphics Media Accelerator 3150 mit 256MB shared
  • 5.1 HD Audio mit optisch & coaxial Digitalausgang
  • Gigabit-LAN
  • WLAN 802.11n
  • TDP 13Watt

– 2 x Mushkin 2048MB DDR2-800 Stiletto (CL 5-5-5-18)

– 2 x 250GB HDD für das Betriebssystem + Backup
– 4 x 2TB HDD RAID5 als Datenspeicher (Array zusammengefasst in einer Backplane)

– BeQuiet L7 PurePower 350W 80+
– Sharkoon Rebel9 Economy Edition

Die vier 2TB Platten wurden per Wechselrahmen der Backplane und die beiden 250GB Platten mittels Einbaurahmen ins Gehäuse eingebaut. Beim Anschluss der Festplatten ergab sich ein kleines Problem: Die vier 2TB Platten wurden zunächst am JMicron Controller angeschlossen. Nach der Installation sollte dann das Erstellen des Software RAID5 folgen. Dies schlug jedoch mit der Meldung „Fehlerhafte Redundanz“ fehl. Nach genaueren Untersuchungen fiel uns auf, dass sich von der Platte am ersten Port des JMicron Controllers keine S.M.A.R.T.-Werte auslesen ließen. Im JMicron BIOS war zudem nur eben diese Platte aufgelistet. Vermutlich legt der Controller einen Lock auf den ersten Port (oder irgendwas in der Art). Darum: Wer ein Software-RAID5 mit diesem Board betreiben möchte, tut gut daran, den ersten Port des JMicron Controllers nicht zu verwenden und statt dessen einen der beiden Ports des Intel-Controllers mitbenutzen. Für ein Hardware RAID gilt dies natürlich nicht.

Nachdem dieses Problem überwunden war, galt es das RAID aufzusetzen. Hierzu einfach im Disk Management einen Rechtsklick auf eine der betroffenen Platten machen und RAID5 auswählen. Danach kann man alle Platten, die zum RAID gehören sollen, auswählen. Wichtig: Macht lieber ein Quick Format, sonst hängt ihr Tage daran 😉 Das abschließende Resync der Platten dauert allerdings auch etwas, bei mir lief es ca. 17 Stunden.

Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, wurde das Backup eingerichtet. Hierzu gibt es nicht allzu viel zu sagen: Windows Backup übernimmt die Sicherung jeden Morgen um 6:00 Uhr und sichert die Systemplatte auf die dafür vorgesehene Backup-Platte.

Zusätzlich wurde der VMware Server 2.0 (den es mittlerweile für lau gibt) aufgesetzt. Das Management Interface ist nun komplett webbasiert und läuft in einer Tomcat-Umgebung (Tomcat 6.0). Nach der Installation ist das Interface per http://<rechnername/ip&gt;:8222/ oder https://<rechnername/ip&gt;:8333/ erreichbar.

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