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Fostex FE103En: Baubericht

Aufgrund meines Umzugs mussten neue Lautsprecher her, den alten fehlte der Bass.

Neben einem kompletten Kauf stand natürlich auch wieder ein Selbstbau zur Diskussion und als ich auf die Fostex FE103En Lautsprecherchassis stieß, war die Wahl sehr einfach, denn Breitbänder haben es mir irgendwie angetan.

Fostex liefert mit dem Datenblatt der Chassis einen Bauvorschlag für ein sogenanntes Backloaded Horn mit: Backloaded Horn Recommended Enclosure

Praktischerweise ist der Bauplan auf 15mm Holz ausgelegt, was die Möglichkeit ergibt, Multiplex zu nutzen. Multiplex ist zwar teurer als MDF, jedoch leichter und besitzt vor allem eine Oberfläche, die eine Lackierung nicht nötig macht.

Also wurden die Lautsprecherchassis bestellt, die Terminals gekauft und im Baumarkt knapp 2,3 m² Multiplex Birke zugeschnitten.

Eine Menge Holz:

Erstes Probeliegen:

Die Ausschnitte für die Chassis und Terminals wurden mit einer Stichsäge und dem passenden Kurvensägeblatt gesägt:

Der erste Lautsprecher ist verklebt (mit Ponal Fugen-Leim, denn dieser erlaubt durch seine Hohe Anfangshaftung ein zügiges, zwingenloses Arbeiten und durch seine Eigenschaften werden Ungenauigkeiten des Holzzuschnitts ausgeglichen):

Der Verlauf der Innenverkabelung:

Beide Lautsprecher beschwert und über Nacht trocknen lassen:

Nach dem Trocknen konnten die Lautsprecherchassis und Anschlussterminals verlötet und eingebaut werden.

Die Gesamtbauzeit betrug etwa 11 Stunden. Leider sind die Lautsprecher nicht ganz dicht, aber trotzdem (oder gerade darum) klingen sie hervorragend.

Wie im Datenblatt zu sehen, beträgt die Länge des Hornverlaufs etwa 2 Meter, die untere Grenzfrequenz ungefähr 50 Hz und die Belastbarkeit 5 Watt. Diese Werte sind für den normalen Gebrauch in einer Mietwohnung mehr als ausreichend. An einem Röhrenverstärker wird wohl eine Impedanzkorrektur notwendig sein (bei ~71 Hz, siehe Datenblatt), wenn meiner fertig ist, werde ich berichten. Das Gewicht beträgt, Multiplex sei Dank, nur 16 kg pro Lautsprecher.

Und da mir Klangbeschreibungen nicht liegen, möchte ich den Baubericht, mit einem Foto der Lautsprecher an ihrem Aufstellungort, beenden:

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  1. September 22, 2010 um 2:02 pm

    Wieso steht da ein Wasser-Träger auf dem Lautsprecher und kein Kasten Bier? Enttäuscht ich bin!

  2. mbiebusch
    September 22, 2010 um 2:33 pm

    Bin mal gespannt die zu hören! 16kg sind schone eine Ansage, mein Sub wiegt nur wenig mehr 😉

  3. slashphotos
    September 22, 2010 um 9:30 pm

    Ja, die 16 kg können schon was (mit MDF wärens um die 30 gewesen ;)). Muss die Lautsprecher nur unbedingt vom Boden abkoppeln denn der schwingt mit.

    @schakko: ich hab die Lautsprecher nicht zu Hause gebaut und wenn keine Bierkiste zur Hand ist, tuts eben auch ein Träger Wasser 😉

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