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Serveraufbau mit Intel Atom D510

Es ist ein Windows Server 2008 R2 geplant, der auf der Basis eines Zotac NM10-DTX WiFi inkl. Intel Atom D510 entstehen soll.
Weitere Hardwaredaten:

– Intel Atom D510 @ 2 x 1,66 GHz
– Zotac NM10-DTX WiFi Mainboard inkl.

  • 1 x SATA Controller 4x mit RAID 0, 1, 0+1
  • 1 x SATA Controller 2x
  • 6 x USB 2.0 (+4 optional)
  • Intel® Graphics Media Accelerator 3150 mit 256MB shared
  • 5.1 HD Audio mit optisch & coaxial Digitalausgang
  • Gigabit-LAN
  • WLAN 802.11n
  • TDP 13Watt

– 4GB DDR2 RAM

– 1 x 1TB HDD
– 1 x 1,5TB HDD nonRAID
– 3 x 2TB HDD nonRAID

– BeQuiet L7 PurePower 350W 80+
– Silverstone SST-PS04B Precision Midi
– 2 x Noiseblocker Multiframe 80mmLüfter
– Aerocool Touch HD Lüftersteuerung

Die Teile wurden soweit zusammengebaut. Es gab nur kleine Änderungen bzgl. der Festplatten auf Grund anderer Probleme. Nun ist erstmal nur eine 1TB HDD als Systemplatte vorhanden, dafür kam eine weitere 2TB Platte hinzu.

Konfiguration BIOS:
Die Konfiguration im BIOS erweist sich als sehr einfahc. Alle benütigten Einstellugen sind leicht und auf einen Blick zu finden. Selbst die RAID-Konfiguration ist sehr komfortabel, da man bereits im BIOS angeben kann, ob ein RAID0, RAID1 oder JBOD entstehen soll. Praktisch.

Software:

Als nächstes geht es an die Installation des Windows Server 2008 R2 Enterprise, die sich als genau so simpel erweist. DVD rein, Festplatte partitionieren falls gewünscht, auf installieren klicken, fertig.

Die Konfiguration gestaltet sich etwas aufwendiger.
Hier die Software bzw. Rollen, die geplant sind:

– Exchange Server 2010
– Serverbasierte Profile
– Fileserver für Eigene Dokumente, Filme, Musik
– Backup via Volume Shadow Copies
– Trac (Ticketsystem + Wiki)
– Filmverwaltungsdatenbank (HTML, PHP, MySQL)

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Kategorien:Hardware, Server mit Atom D510 Schlagwörter: , ,
  1. duschi
    April 13, 2011 um 11:43 am

    Wie sieht die Performance des Windows Server 2008 R2 aus?
    Ist der Atom-Prozessor dafür ausreichend?

    • deejaykenny
      April 13, 2011 um 8:53 pm

      Moin Duschi.
      Ich muss den Blogbeitrag erst einmal ergänzen, da ich gar nicht wusste, dass dieser hier veröffentlich ist. 😉
      Du findest den Artikel in aktueller Form demnächst auf http://erdmannwelt.de.
      Damit du nicht darauf warten musst, hier die Ergänzung mit meiner Antwort:

      Mainboard, Prozessor und Arbeitsspeicher sind gleich geblieben. Das Betriebssystem inkl. DC, DHCP, DNS sowie Exchange und weitere Anwendungen laufen auf einer 1TB WD10EACS S-ATA. Ein Filesystem für Musik, Filme, Anwendungen und Dokumente laufen auf einem Software-RAID5 bestehend aus 4x 2TB Samsung HD203WI S-ATA.
      Interessant wird nun natürlich die Belsatung des Servers. Die ist nämlich relativ gering. Es existieren nur 3 (aktive) Benutzer. Der erste bin ich. Ich synchronisiere permanent mein Smartphone mit dem Exchange (Mails, Kontakte, Kalender, Aufgaben), greife auf die Outlook Web App zu, streame Musik und Videos häufig auf zwei Clients und binde diverse Netzlaufwerke an. Zusätzlich wird ein Trac-Ticketsystem veröffentlicht, auf das ich ebenfalls gelegentlich zugreife.
      Der zweite Benutzer greift auch auf den Exchange mittels Smartphone zu, nutzt alles weitere lediglich eher selten. Der dritte Benutzer ist nur ein Testnutzer, der nur geringe Belastung verursacht.

      Fazit des ganzen:
      Der Server läuft nun knapp ein Jahr und ich hatte noch nie Probleme hinsichtlich der Stabilität. Absolutes Plus!
      E-Mails werden ohne Verzögerung zugestellt, und auch alle weiteren Dienste des Exchange arbeiten zuverlässig. Weiterer Pluspunkt.
      Das RAID ist bei der Geschwindigkeit eher durchschnittlich. Lesen klappt bei großen Dateien mit rund 50 MB/s, Schreiben mit 30-35 MB/s. Schuld daran ist natürlich der fehlende Hardwarecontroller, sowie die Konstellation des RAIDs aus vier Festplatten. 3 oder 5 Festplatten würden die Performance positiv beeinflussen.
      Die 4GB Arbeitsspeicher reichen aus, um Clients zu bedienen, willst du aber direkt auf dem Server arbeiten (z.B. die Exchange-Managementconsole öffnen), musst du schon mal etwas Zeit mitbringen. Reicht aber immer noch völlig aus. Das Software-RAID musste ich einige Male rebuilden. Vor allem die Festplatten sollten niemals in den Standby-modus geschaltet werden. Dieses bewirkt, dass die Daten inkonsistent werden. Dieses Problem habe ich aber bereits unter Kontrolle. Beachte: Obwohl 6 S-ATA Anschlüsse vorhanden sind, kannst du nur 5 benutzen. Das BIOS ist dort sehr eigenwillig. Vielleicht kommt irgendwann noch einmal ein Firmwareupdate…

      Meine Empfehlung: Für den Heimbereich mit wenig Benutzern und gleichem/ähnlichen Aufgabenfeld ist dies eine sehr kostengünstige und äußerst effiziente Investition, die obendrein äußerst Stromsparsam ist. Möchtest du das ganze in einem produktiven Arbeitsumfeld (Firma o.ä.) einsetzen, möchte ich dir zu Vorischt raten. Solltest du dennoch darauf setzen, überlege dir die Anschaffung eines Hardware-RAID-Controllers (Performance + Zuverlässigkeit) sowie 24/7-Festplatten. Ebenso gibt es bereits Boards, die den Arbeitsspeicher über 2 Lanes anbinden, also 8GB Speicher vertragen (z.B Asrock AD510PV). Wäre eine Überlegung wert.

      Fazit für mich: Ich bin mit dem System absolut zufrieden. Es erfüllt vollkommen meine Anforderungen, war kostengünstig in der Anschaffung, ist stromsparend und sehr zuverlässig.

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